Deutsch-Englische Gesellschaft DEG Montabaur e.V.
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Rememberence Day

Damit wir nicht vergessen

In der neuen Eggerton-Hall in Brackley gibt es ein Kunstwerk, das stilisierte Mohnblumen zeigt.

Öffentliche Gebäude werden jedes Jahr Ende Oktober / Anfang November mit roten Mohnblumen dekoriert. Die Bürger von England tragen rote Mohnblumen, sogenannte poppies am Revers.

Vielen hier in Deutschland ist der Hintergrund dazu nicht oder nicht genau bekannt.

Doug House hat vor einigen Tagen einen sehr informatifen Bericht dazu veröffentlicht den wir mit seiner Erlaubnis übersetzt haben um Ihnen die Bedeutung der Mohnblumen näher zu bringen.

Am 7. November 1920 wurden unter strengster Geheimhaltung vier nicht identifizierte britische Gefallene von provisorischen Schlachtfeldfriedhöfen in Ypern, Arras, Asine und Somme exhumiert.
Keinem der Soldaten, die die Ausgrabungen durchführten, wurde gesagt, warum.

Die Gefallenen wurden mit einem Krankenwagen zum GHQ in St-Pol-Sur-Ter Noise gebracht. Dort angekommen, wurden die Leichname mit der Flagge des Union Jack bedeckt.

Wachen wurden aufgestellt, und Brigadegeneral Wyatt und ein Oberst Gell wählten nach dem Zufallsprinzip einen der Toten aus. Die anderen drei wurden umgebettet.
Eine französische Ehrengarde wurde ausgewählt und stand über Nacht am Sarg des ausgewählten Soldaten.

Am Morgen des 8. November traf ein speziell entworfener Sarg aus Eichenholz aus dem Gebiet von Hampton Court ein, und der Unbekannte Krieger wurde hineingelegt.
Obenauf wurde ein Kreuzritterschwert und ein Schild gelegt, auf dem eine Inschrift angebracht war:
"Ein britischer Krieger, der im GROSSEN KRIEG 1914-1918 für König und Vaterland gefallen ist".

Am 9. November wurde der Unbekannte Krieger mit einer Pferdekutsche durch die Ehrengarde und unter dem Klang läutender Glocken und Trompeten zum Kai gebracht.
Dort wurde er von Marechal Foche empfangen und auf die HMS Vernon in Richtung Dover verladen. Der Sarg stand mit Kränzen bedeckt auf dem Deck, umgeben von der französischen Ehrengarde.

Bei seiner Ankunft in Dover wurde der Unbekannte Krieger mit einem Salutschuss aus neunzehn Kanonen begrüßt - etwas, das normalerweise nur Feldmarschällen vorbehalten war.
Ein Sonderzug war organisiert worden, und er wurde dann zur Victoria Station in London befördert.

Dort blieb er über Nacht, und am Morgen des 11. November wurde er schließlich in die Westminster Abbey gebracht.

Die Idee des unbekannten Kriegers kam einem Padre namens David Railton, der während des Ersten Weltkriegs an der Front gedient hatte. Die Unionsflagge, die er an der Front als Altartuch benutzt hatte, war über den Sarg drapiert worden.

Es war seine Absicht, dass alle Verwandten der 517.773 Kämpfer, deren Leichen nicht identifiziert worden waren, glauben könnten, dass der Unbekannte Krieger sehr wohl ihr verlorener Ehemann, Vater, Bruder oder Sohn sein könnte...

DAS ist der Grund, warum wir Mohnblumen tragen.
Wir verherrlichen den Krieg nicht.
Wir erinnern uns - in Bescheidenheit - an die großen und letzten Opfer, die nicht nur in diesem Krieg, sondern in jedem Krieg und Konflikt, in dem unser Militär gekämpft hat, gebracht wurden, um die Freiheit und die Freiheiten zu gewährleisten, die wir heute als selbstverständlich ansehen.

Jedes Jahr, am 11. November, gedenken wir des Unbekannten Kriegers.
Wenn die Sonne untergeht, und am Morgen, werden wir ihrer gedenken.

 

Aktuelles

Britischer Abend

> > S A V E   T H E   D A T E < <                           
Nach langer Pause findet am 15. Oktober ab 19.00 Uhr endlich wieder ein Britischer Abend statt. Einlass und kulinarische Köstlichkeiten ab 18.00 Uhr.
Im Forum St. Peter in Montabaur freuen wir uns auf viele Gäste.

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